FairCare_DE_Menschen mit Pflegebedarf
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Der FairCare-Peer-Trainingskurs für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen mit Pflegebedarf zielt nicht nur darauf ab, ihre Selbstermächtigung zu stärken, sondern sie auch als Trainer:innen zu qualifizieren, die im Rahmen von FairCare zur Erwachsenenbildung beitragen können. Peer-Beratung und Peer-Unterstützung sind etablierte Methoden, die auf den Prinzipien der Independent-Living-Bewegung von Menschen mit Behinderungen beruhen und darauf abzielen, Empowerment und Selbstbestimmung zu fördern.
Der Trainingskurs ist ein zentrales Element des FairCare-Projekts, da er die Grundlage für ein hochwertiges, praxisorientiertes und inklusives Lernprogramm in der Langzeitpflege bildet. Durch die enge Zusammenarbeit der Partnerorganisationen und die Einbindung der Projektbeiräte wurde ein fachlich fundiertes Curriculum entwickelt, das die Perspektiven und Bedürfnisse aller Zielgruppen berücksichtigt und die Inhalte klar sowie praxisrelevant aufbereitet.
Der Trainingskurs ist besonders relevant, weil er einem nutzerorientierten Entwicklungsprozess folgt. Die Einbindung von Menschen mit eigener Erfahrung in Pflegekontexten stellt sicher, dass die Lerninhalte die tatsächlichen Bedürfnisse älterer Menschen, von Menschen mit Behinderungen, pflegender Angehöriger und professioneller Pflegekräfte widerspiegeln. Der Train-the-Trainer-Ansatz ermöglicht zudem einen nachhaltigen Transfer von Wissen und Kompetenzen und trägt zur Entwicklung einer ersten Generation von FairCare Trainer:innen bei.
Der Trainingskurs trägt somit dazu bei, inklusive Lernprozesse zu fördern, digitale Kompetenzen zu stärken und die gleichberechtigte Zusammenarbeit aller an der Langzeitpflege beteiligten Akteur:innen zu unterstützen.
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Dieses Modul unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihre persönlichen Stärken, Bedürfnisse, Vorlieben und Grenzen in alltäglichen Pflegesituationen zu reflektieren. Es schafft einen sicheren und barrierefreien Raum, in dem die Teilnehmenden erkennen können, was ihnen hilft, sich respektiert und einbezogen zu fühlen. Die Teilnehmenden entwickeln ein kurzes persönliches „Mein Profil“, das ihre Mitwirkung im Rahmen von FairCare unterstützt und die Zusammenarbeit mit Pflegekräften sowie Peers stärkt.
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Dieses Modul unterstützt Menschen mit Pflegebedarf dabei, zu erkunden, wie sie ihre Rolle innerhalb des Pflege- und Unterstützungssystems wahrnehmen. Mit Hilfe des Peer-Ansatzes reflektieren die Teilnehmenden, wie ihre Identität durch Erfahrungen von Vulnerabilität geprägt wurde und wie sie sich weiterentwickeln kann. Das Modul nutzt narrative Methoden, um Bewusstsein, Empowerment und systemisches Verständnis zu fördern.
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The module introduces the concept of the peer approach and explains the meaning of the term “peer,” its historical background, and its core principles and attitudes. It provides an overview of the guiding principles and methodological foundations of peer counselling and peer support. In addition, the module examines how the peer approach can contribute to democratic participation and collaborative learning. Participants are introduced to the relevance and potential of peer-based methods in different social and support contexts.
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Dieses Modul fokussiert auf die Stärkung der Selbstvertretungskompetenzen von Menschen mit Pflegebedarf, damit sie aktiv an Entscheidungen über ihre Pflege und ihren Alltag mitwirken können. Es unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihre Rolle als Expert:innen für die eigenen Bedürfnisse und Erfahrungen zu verstehen. Darüber hinaus fördert das Modul Proaktivität sowie die Fähigkeit, Veränderungen oder Unterstützung konstruktiv und respektvoll einzufordern. Anhand praktischer Beispiele lernen die Teilnehmenden, ihre Interessen wirksam zu vertreten und zugleich positive Beziehungen zu Pflegepersonen und Unterstützungsdiensten aufrechtzuerhalten.
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Das Modul führt in die grundlegenden Prinzipien effektiver Kommunikation ein und beleuchtet häufige Barrieren, die gegenseitiges Verständnis erschweren können. Es fokussiert darauf, wie Bedürfnisse, Möglichkeiten und persönliche Grenzen in unterschiedlichen Pflegesituationen klar ausgedrückt werden können. Darüber hinaus stellt das Modul alternative Kommunikationsformen vor, die inklusive und barrierefreie Interaktion unterstützen können.
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Dieses Modul behandelt das Konzept von Peer-Beziehungen und Peer-Beratung und fokussiert darauf, wie Menschen in ähnlichen Lebenssituationen sich durch geteilte Erfahrungen gegenseitig unterstützen können. Es hebt die Bedeutung gegenseitiger Unterstützung, persönlicher Entwicklung sowie des Lernens aus positiven und negativen Beispielen hervor. Die Teilnehmenden reflektieren darüber, wie Peer-Beziehungen Bewältigungskompetenzen und emotionales Wohlbefinden stärken können. Darüber hinaus stellt das Modul praktische Wege vor, wie Menschen einander in Pflege- und Unterstützungskontexten kommunizieren, motivieren und unterstützen können.
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Dieses Modul konzentriert sich auf das Verständnis und den Umgang mit Konflikten zwischen Menschen mit Pflegebedarf sowie formellen und informellen Pflegepersonen im Rahmen einer fairen, inklusiven und personenzentrierten Pflege, wie sie im FairCare-Projekt gefördert wird. Es greift zentrale Themen aus dem FairCare-Antrag und den Umfrageergebnissen auf, wie Kommunikationsbarrieren, emotionale Belastungen und unklare Erwartungen in Pflegebeziehungen. Durch partizipative und reflexive Lernansätze unterstützt das Modul die Teilnehmenden dabei, praktische Strategien zu entwickeln, um Konflikte zu vermeiden, Meinungsverschiedenheiten konstruktiv zu bearbeiten und respektvolle sowie kooperative Pflegeumgebungen in Zypern und anderen europäischen Regionen zu fördern.
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Dieses Modul unterstützt die Teilnehmenden dabei, Erfahrungen aus Pflegesituationen zu reflektieren und mögliche Wege zum Umgang mit herausfordernden Situationen zu identifizieren. Durch Austausch und Diskussion im Peer-Kontext erkunden die Teilnehmenden unterschiedliche Perspektiven und entwickeln praxisnahe Lösungsansätze. Das Modul fördert aktive Beteiligung und stärkt die Fähigkeit von Menschen mit Pflegebedarf, sich als Peer-Trainer:innen in Lern- und Unterstützungsprozessen einzubringen.
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Dieses Modul führt in eine faire, inklusive und partizipative Evaluation im Pflegekontext ein, bei der Menschen mit Pflegebedarf aktiv an der Bewertung ihrer eigenen Erfahrungen beteiligt sind. Evaluation wird dabei von einem top-down-Prozess zu einer gemeinsamen, kollaborativen Praxis weiterentwickelt, an der alle Beteiligten – Menschen mit Pflegebedarf, informell Pflegende und professionelle Pflegepersonen – gleichberechtigt mitwirken.
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Dieses Modul unterstützt die Teilnehmenden dabei, zu reflektieren, wie die Lernerfahrungen aus dem FairCare-Training in konkretes Handeln übertragen werden können. Aufbauend auf den im Kurs entwickelten Kenntnissen und Fähigkeiten setzen sich die Teilnehmenden damit auseinander, was ein Lernzentrum im Pflegekontext inklusiv, wirksam und empowernd macht. Das Modul führt in die Bedeutung von Intersektionalität bei der Gestaltung von Lernräumen ein und unterstützt die Teilnehmenden dabei, ein FairCare-Trainingszentrum imaginativ zu entwerfen und zu simulieren. Durch gemeinsames Design, Rollenspiele und Feedback festigen die Teilnehmenden ihre Rolle als aktive Mitwirkende und potenzielle Peer-Trainer:innen im Rahmen von FairCare.